Äußere Prüfung

Die Äußere Prüfung beschränkt sich, wie der Name schon sagt, auf die Tankhülle, die Tankaufbauten (Armaturen), die Tankumgebung, die Übereinstimmung der Behälterdaten mit den zugehörigen Dokumenten und zu einem gewissen Grad die Gasentnahme-Rohrleitung.
Bei der Tankhülle wird geprüft, ob der Tankanstrich sich in einem guten, korrossionsschützenden Zustand befindet und ein zugelassener Farbton eingehalten ist. Zugelassen sind nur weiß und hellgrün gemäß RAL 9010 und RAL 6017/19. Desweiteren wird die Standsicherheit untersucht.
Bei den Tankaufbauten wird die Dichtheit, Ausstattung mit vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen (SAV), die Übereinstimmung mit der geforderten Druckstufe (früher war eine Auslegung für 16 bar oftmals ausreichend, nach neuestem Stand der Technik sind 25 bar gefordert) und das Vorhandensein von automatischen Befüll-Abschaltvorrichtungen geprüft.
Bei der Tankumgebung richtet sich das Augenmerk auf Aspekte wie Anfahrschutz, Abschließbarkeit bei öffentlich zugänglichen Plätzen, Veränderungen in der Bebauung (Brandlasten, unzulässige tieferliegende Öffnungen) und die Einhaltung von Sicherheitsabständen.
Die Rohrleitung schließlich wird durch Absprühen mit schaumbildenden Mitteln auf äußere Unversehrtheit und Dichtheit im Domschachtbereich geprüft.